Taudermann in Crottendorf (Sachsen) im Jahr 1562

Dank eines Hinweises von einem Forschungskollegen, Herrn Rene Gränz, auf die Homepage von www.webgenealogie.de, habe ich zwei Namensvetter TAUDERMANN in Crottendorf (Sachsen) im Jahr 1562 gefunden. Die Landsteuerliste für die Ämter Cranzahl und Crottendorf 1551-1562 wurden von Herrn Falk Drechsel für ein Autorenkollektiv eingereicht. Demnach steuerten die Kleinhäusler Andres Taudermann und Hannß Taudermann im Jahr 1562 jeweils 12 Schock.

Herzlichen Dank den beiden Herren für diese interessanten Daten.

Crottendorf in Sachsen ist übrigens etwa 20 km von Wisset (Vysoka), Pfarre Krima (Krimov), entfernt, wo meine Vorfahren Urbann und Barttel Dauermann im Urbar der Herrschaft Komotau (Chomutov) aus dem Jahre 1560 erwähnt werden. Die Schreibweise des Namens Dauermann hat sich in den nächsten Jahrzehnten (knapp vor 1600) auf Dautermann, Dauttermann, Taudermann und Tautermann geändert. Ein familiärer Zusammenhang mit den sächsischen Namensträgern Taudermann ist zumindest nicht unwahrscheinlich.

Helmuth Tautermann

Meine Stammbaumdatei auf der Homepage von Familia Austria

Liebe Besucher meiner Homepage!

Ich habe meinen Stammbaum auf der Homepage des Vereines FAMILIA AUSTRIA eingestellt. Die Abfrage erfolgt unter dem Link: www.familia-austria.at

Dann unter “Datensammlungen” – “Serviceprojekte” – “Stammbäume” weitersuchen. Die Abfrage ist kostenlos und bedarf keiner Registrierung.

Meine Forschungsschwerpunkte sind vor allem: Nordböhmen, Böhmerwald, Siebenbürgen, Niederösterreich und Steiermark.

Mehr als 9.000 Datensätze wurden von mir hinterlegt.

Über Kontaktaufnahme bei Ahnengemeinschaft würde ich mich sehr freuen, ebenso über etwaige weiterführende Daten.

 

Mit herzlichen Grüßen aus Wien

Helmuth Tautermann

 

Familie TAUTERMANN in Laun (Louny) und Pflanzendorf (Hrivcice)

Mittlerweile konnte ich anhand der bereits ins Netz gestellten Kirchenbücher von Laun (Louny) abklären, dass faktisch alle Namensträger in dieser Stadt von Hans Friedrich TAUTERMANN (geb. etwa 1705 – leider kann dieser Taufeintrag nicht mehr festgestellt werden, da ja das älteste Matrikenbuch der Pfarre Krima (Krimov) nach dem 2. Weltkrieg verloren gegangen ist) aus Wisset 1 (Vysoka) abstammen. Hans Friedrich T. war vor dem Jahr 1747 nach Pflanzendorf (Hrivcice) verzogen und lebte etwa ab 1767 in Laun (Louny).

Weiterführende Forschungen in den Kirchenbüchern von Vrbno nad Lesy (Weiden übern Walde) können sicher auch die familiären Beziehungen der Tautermann-Familien aus Rakovnik (Rakonitz) und möglicherweise auch jener aus Stradonitz (Stradonice in der Pfarre Radonice nad Ohri) klären.

Derzeit besitze ich in meiner Datenbank der Familie Tautermann bereits mehr als  800 Namensträger seit dem Jahr 1560 bzw. etwa 1500/1510. Etwa 95 % von ihnen stammen mittlerweile definitiv von Urban DAU(T)ERMANN (geboren ca. 1510 in Wisset (Vysoka) bei Komotau (Chomutov) – verstorben  ca. 1570) ab.

Für mich wäre natürlich ein Tautermann-Forscher aus der Tschechischen Republik von enormen Wert, da dieser ja die zum Teil sehr schwer zu entziffernden, in tschechischer Sprache geführten Pfarrmatriken bearbeiten könnte.

H.T.

Dowghteemann Agneta geboren 1569 in Silkstone, York, England

Die Datenbank der Mormonen www.familysearch.org ist wahrlich eine Fundgrube.

Da wurde am 14.12.1569 in Silkstone, Grafschaft York  in England, die Agneta DOWGHTEEMANN getauft. Aufgrund der starken Ähnlichkeit des Familiennamens mit DAUTERMANN wäre eine Forschung vorort in England angebracht.

H.T.

Dautermann aus der Rheinpfalz – neuer Taufeintrag im Jahr 1648 gefunden

Gestern habe ich in der Datenbank der Mormonen www.familysearch.org wieder einen frühen Eintrag zur Rheinpfalzlinie der Familie DAUTERMANN gefunden: am 8.1.1648 wurde in der evangelisch-lutherischen Pfarre Kreuznach der Philips Dautermann(en), Sohn des Matthes Dautermann(en) und der Anna Elisabethen N.N., getauft.

Nachdem der Heimatort der frühen Dautermann-Vorkommen in der Pfalz, Neubamberg war, und dieser Ort ja in unmittelbarer Nähe von Kreuznach liegt, ist anzunehmen, dass der von mir in einem früheren Blog erwähnte Philip Dautermann (Vater eines Konfirmanden namens Johann Jakob Dautermann aus Neubamberg im Jahr 1693) mit dem oben erwähnten Philips Dautermann(en) vermutlich ident war.

H.T.

Familienforschung Zuckriegl Südmähren

Derzeit befasse ich mich mit der Erforschung der Familie Zuckriegl, die im Raum Znaim ansässig war. Bereits 1597 (wie ich dem Buch von Hans Zuckriegl, URBAU, ein südmährisches Grenzlanddorf 1000-1945, entnommen habe) war in Urbau (heute Vrbovec) eine Familie Hannß Zuckherigl ansässig. Im Landesarchiv Brünn (statni archiv, Brno) befindet sich diese Quelle, u.z. die Seelenbeschreibung der Hft. Klosterbruck aus dem Jahr 1597 über die Bevölkerung  des Herrschaftsbereiches Bruck. Neben Hanß Zuckherigl als Haushaltungsvorstand werden noch seine Frau Justina und seine fünf Söhne Gröger (11 Jahre alt), Phillip (9 Jahre alt), Mathaiß (7 Jahre alt), Jacob (4 Jahre alt) und Bernhardt (2 Jahre alt) erwähnt. Bedauerlicherweise beginnen die Kirchenbücher von Urbau erst mit dem Jahr 1706.

Bei meinen direkten Vorfahren mit Namen Zuckriegl (die Namensschreibweisen variierten etwa Zukerrigel, Zuckerrigel u.ä.m.) begann ich meine Forschung in Niederkreuzstetten, N.Ö., wo im 1750 meine 5-fache Urgroßmutter Eva Zukerrigl als Tochter des Matthias Zukerrigl und der Magdalena Singer geboren wurde. Matthias stammte laut dem Hochzeitseintrag vom 28.1.1749 von Zulb in Mähren ab. Die Eltern des im Jahr 1706 in Zulb geborenen Matthias Zukerrigl waren Urban Zuckerrigl und Dorothea (Witwe nach Michael Piffl). Die Großeltern waren  Jacob Zuckerrigl und Justina. Jacob starb im Jahr 1729 in Urbau. Nach dem derzeitigen Forschungsstand liegt es nahe, dass meine in Zulb ansässigen Zuckerrigl-Vorfahren mit den Namensträgern in Urbau verwandt waren. Vermutlich stammt auch meine Zuckerrigl-Familie von der eingangs erwähnten Familie Hanß Zuckherigl aus Urbau ab. Ich hoffe, dass ich das im Zuge meiner weiteren Recherchen klären kann.

Familienforschung Bichler (Pichler) in Puchberg am Schneeberg

Im Zuge meiner Forschung in den Kirchenbüchern von Puchberg am Schneeberg mußte ich feststellen, dass die Angaben im seinerzeitigen Ahnenpass meines Großvaters leider falsch waren.

Warum die Taufe eines illegitimen Kindes mit lediglich Vornamen Johann Nepomuk (im Taufbuch ein Eintrag ohne Nennung des zugehörigen Familiennamens, sowie auch gänzliches Fehlen der Angabe der Eltern des Kindes und ebenso keine Erwähnung der Paten!) am 14.5.1774 meinem Vorfahren Johann Nepomuk Bichler/Pichler bei der Ausstellung der Taufabschrift im Jahr 1939 zugeordnet wurde, ist leider nicht mehr nachvollziehbar? Die tatsächliche Geburts- und Taufeintragung meines Vorfahren Johann Nepomuk Pichler am 4.12.1778 im Kirchenbuch Puchberg am Schneeberg konnte von mir mittlerweile gefunden werden. Bedingt durch diese Korrektur sind natürlich eine Reihe von seinerzeit ermittelten Vorfahrendaten, die im Ahnenpass ihren Niederschlag fanden, falsch und mußten überarbeitet werden. Auch der im Ahnenpass angeführte Vater “Ferdinand Püchler” ist nicht korrekt. Der Vater von Johann Nepomuk Bichler/Pichler war – wie ich aufgrund der diversen weiteren Matrikendaten eruieren konnte – eindeutig Mathias Pichler, Hold in Sonnleithen und Kleinhäusler in Losenheim, die Mutter war Magdalena Mühlhofer, Bauerstochter aus Sonnleithen. Aufgrund der Aufzeichnungen von Herrn Dipl.Ing. Walter Vital, den ich schon seit vielen Jahren kenne und sehr schätze, konnte ich feststellen, dass faktisch alle derzeit in Puchberg am Schneeberg lebenden Familien Pichler und Bichler demnach mit mir weitschichtig verwandt sind.

Mit Bezug auf meine eigenen bedauerlichen Erfahrungen kann ich jedem Familienforscher empfehlen, dass er die Daten des ihm vorliegenden Ahnenpasses einer sorgfältigen Überprüfung unterzieht. Ich vermute auch, dass die Pfarrer im Zuge der Ausstellung der sogenannten “Ariernachweise” (wenn man die Gestionsprotokolle der Pfarren aus der Zeit des 2. Weltkrieges studiert, kann man einen enormen Arbeitsaufwand feststellen!) ziemlich überfordert waren und oft auch nicht in der Lage waren eine sorgfältige Überprüfung der Daten durchzuführen.

Helmuth Tautermann

Gästebucheintrag

@Gästebucheintrag von Nicole vom 9.12.2003:
Die Familie Tautermann stammt aus dem nordböhmischen Erzgebirge ab. Im Zuge meiner Familienforschungstätigkeit fand ich ein altes Urbar aus dem Jahr 1560 (wird in der Sammlung Ferdinandea im Landesarchiv in Innsbruck aufbewahrt), in dem meine Vorfahren Bartel und Urban Tauermann (so wurde seinerzeit unser Familienname geschrieben) im Ort Wisset bei Komotau in Nordböhmen erwähnt werden. Ich habe eine Familienchronik erstellt, in der die verschiedenen Linien der Familie Tautermann beschrieben werden (rund 650 Namensträger seit dem 16. Jahrhundert). Die in Ostfriesland lebenden Tautermanns sind sicher auch Nachfahren von Bartel und Urban. Es wäre einen Versuch wert, auch hier die Ahnenreihe bis ins 16. Jahrhundert aufzustellen.

Familie Tautermann aus Eschenau – neuer Fund

Bei meinem Besuch im Stiftsarchiv von Lilienfeld habe ich die Zehentbücher des Stiftes und Gerichts Lilienfeld durchgesehen. Dabei konnte ich im Band 1/VI./10 feststellen, dass zwischen 1563 und 1571 ein Michael (vermutlich Tauterman) “an der Leffelmüll” in Eschenau gezinst und im folgenden Band 1/VI./11 in der Zeit zwischen 1572 und 1580 an den Christoff (in den späteren Büchern wird er eindeutig als Tauterman u.ä.m. bezeichnet) übergeben hat. Im Band 1/VI./8 aus dem Jahre 1548 wird als Zehentablieferer an der Löffelmühle in Eschenau ein Augustin (leider ohne Familiennamen) erwähnt.
Inwieweit der Müller Michael – mit dem vermutlichen Familiennamen Taudermann – mit dem in den Wilhelmsburger Matriken aus den Jahren 1593 und 1598 erwähnten Michael Tauderman aus Wilhelmsburg ident war bzw. es sich eventuell um den Großvater des Wilhemsburger Namensvetter gehandelt haben könnte, ist leider derzeit noch nicht abgeklärt.
Weiters fand ich im Gerichtsbuch des Stiftes Lilienfeld, Band 1/VI./43, im Jahre 1593 noch eine Erwähnung des Cristof Taudmann (!). Er fungierte als Zeuge und Lilienfelder Stiftsuntertan bei der Verlassenschafts-Abhandlung der Witwe Ottillia Pettersperger nach ihrem verstorbenen Gatten Veitt Pettersberger. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass Christoff Tauterman zwischen 1577 und 1584 von nämlichen Veit Pettersperger ein Gut “Am Mitternprunnpach” in Eschenau übernommen und ab da den Zehent zu erlegen hatte (Band 1/VI./12).
Nach der Hinrichtung des Christoff Taudermann im Jahre 1597 (Bauernhauptmann im Bauernkrieg der Jahre 1596/97 – wie schon in meinen früheren Beiträgen ausführlich beschrieben), übernahm laut den durchgesehenen Zehentbüchern die Liegenschaften des Christoff Taudermann der Ruepp (Ruprecht) Hinderhofer.

Helmuth Tautermann

TAUTERMANN BUCH

TAUTERMANN BUCH!

Ich habe ein Buch gefunden, in dem u.a. das Schicksal des Bauernhauptmanns Christoph TAUTERMANN beschrieben wird. Es handelt sich um den Roman von Peter HERZOG aus dem Jahr 1948 mit dem Titel: “Die schwarzen Reiter”. Das Buch beschreibt den Bauernaufstand von 1597 in der Gegend von Lilienfeld in Niederösterreich. Die aufständischen Bauern litten damals unter dem Drangsal durch die Landherren und hatten bei ihrer Erhebung gegen diese die legendären “Schwarzen Reiter” zum Gegner. Diese halbwilden Söldner waren von Erzherzog Matthias zur Niederwerfung des Aufstandes angeworben worden und gingen dabei äußerst brutal vor. Der Generalobrist Morakhsy (Moraxi) führte diese Truppen an und hielt das anschließende Strafgericht. Im Roman ist Christoph Tautermann einer der Hauptakteure und dem Verfasser Peter Herzog ist es gelungen, ein Stimmungsbild dieser mehr als 400 Jahre zurückliegenden Tragik zu vermitteln.

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