Genealogie von Gottfried Sonnholz

1. Generation:

1 GOTTFRID SOHNHOLZ-1. Er wurde etwa 1695 in Warmbad (Bad Warmbrunn) bei Hirschberg in Schlesien geboren. Er verstarb 03 Sep 1781 in Wien – Schickisches Haus Nr. 525 am Hohen Markt. Beruf: Bürger (1725), Orgel- und Instrumentenbauer. Wohnsitz: Wien-Wieden, Untere Alleegasse 9.

EVA ROSINA PREYSINGER war die Tochter von Georg Preisinger und Balburga N.N.. Sie wurde etwa 1688 geboren. Sie verstarb 08 Nov 1753 in Pfeifferisches Haus untere Tuchlaub (lt. Wiener Zeitung v. 10. Nov. 1753).

GOTTFRID SOHNHOLZ UND EVA ROSINA PREYSINGER. Sie haben 01 Nov 1724 in St. Stephan geheiratet (Tom. 44, pag. 557). Sie hatten 5 Kinder.

1.1 JOANNES GODEFRIDUS FRANCISCUS DE PAULA SONNHOLZ. Er wurde 09 Mai 1726 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 63, pag. 364) geboren. Er hat Regina von Pirker\von Bürger geheiratet. Sie haben 12 Jul 1768 in St. Stephan geheiratet (Tom. 64, pag. 186). Er verstarb 24 Mai 1795 in Auf der Wieden 4 (lt. Wiener Zeitung vom 3.6.1795). Beruf: Witwer (1768), Centurio (1769), k.k. Hauptmann. Wohnsitz: Wien-Rossau 96 (1791).

1.2 MARIA ANNA JOANNA SONHOLZ. Sie wurde 24 Jun 1727 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 64, pag. 235) geboren. Sie hat Joseph Anton Visconti geheiratet. Sie haben 26 Nov 1752 in St. Stephan geheiratet (Tom. 56, pag. 112v). Sie verstarb 01 Nov 1803 in Wien, Judengassl Nr. 533 (lt. Wr. Zeitung v. 5.11.1803).

1.3 JOSEPHUS FRANCISCUS MICHAEL SONNHOLZ. Er wurde 29 Sep 1728 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 65, pag. 133) geboren.

1.4 MARIA MAGDALENA BARBARA SONNHOLZ. Sie wurde 02 Dez 1731 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 66, pag. 359) geboren.

1.5 JOHANN CARL SONHOLZ. Er wurde etwa 1733 in Wien geboren. Er hat Maria Theresia de Eberl geheiratet. Sie haben 24 Mai 1754 in St. Stephan geheiratet (Tom. 56, pag. 283). Beruf: Oberleutnant von dem Harschischen Regiment (1754).

2. Generation:

1.1 JOANNES GODEFRIDUS FRANCISCUS DE PAULA SONNHOLZ-2 (Gottfrid Sohnholz-1). Er wurde 09 Mai 1726 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 63, pag. 364) geboren. Er verstarb 24 Mai 1795 in Auf der Wieden 4 (lt. Wiener Zeitung vom 3.6.1795). Beruf: Witwer (1768), Centurio (1769), k.k. Hauptmann. Wohnsitz: Wien-Rossau 96 (1791).

REGINA VON PIRKER\VON BÜRGER war die Tochter von Franz Pirker und Josepha N.N.. Sie wurde etwa 1748 geboren. Sie verstarb 23 Jul 1793 in Auf der Wieden 4 (lt. Wiener Zeitung v. 31. Juli 1793).

JOANNES GODEFRIDUS FRANCISCUS DE PAULA SONNHOLZ UND REGINA VON PIRKER\VON BÜRGER. Sie haben 12 Jul 1768 in St. Stephan geheiratet (Tom. 64, pag. 186). Sie hatten 5 Kinder.

3. Generation:

1.1.1 GODEFRIDUS SONHOLZ. Er wurde 22 Apr 1769 in Bruck an der Leitha geboren (Tom. 8, fol 18). Er verstarb 17 Dez 1829 in Preßburg, St. Martin, Tom. 1819-1829, pag. 752/899. Beruf: Oberleutnant beim IR Harsch (1812).

1.1.2 MARIA THERESIA MAGDALENA VON SONNHOLTZ. Sie wurde 17 Jul 1773 in Aumühl 1 geboren (Pf. Heiligeneich, Tom. III, pag. 248).

1.1.3 ANNA MARIA CRESCENTIA VON SONNENHOLZ. Sie wurde 16 Jun 1775 in Aumühl 1 geboren (Pf. Heiligeneich, Tom. III, pag. 268). Sie hat Friedrich Jung geheiratet. Sie haben 02 Nov 1794 in St. Karl Borromäus geheiratet (Tom. 3, fol. 22). Sie verstarb 28 Nov 1839 in Hietzing (lt. Wr. Zeitung v. 11.12.1839). Beruf: bürgerl. Zuckerbäckerin in Leopoldstadt 320.

1.1.4 JOHANN BAPTIST FRANC DE PAULA ANDREAS VON SONNENHOLZ. Er wurde 02 Jan 1778 in Aumühl 1 geboren (Pf. Heiligeneich, Tom. III, pag. 287).

1.1.5 IGNAZ SONNHOLZ. Er wurde geboren etwa 1783. Er verstarb 29 Mai 1791 in Wien-Rossau 96 (lt. Wiener Zeitung v. 4. Juni 1791).

Advertisements

Derzeit älteste Tautermann (Taudermann) Erwähnung – 1531 in St. Joachimsthal (Böhmen)

Mit Hilfe einer langjährigen Forscherkollegin gelang es die derzeit älteste Erwähnung des Familiennamens Tautermann (Taudermann) in der ältesten Trauungsmatrik von St. Joachimsthal (Böhmen)  zu recherchieren. Hans TAUDERMANN hatte gegen Ende des Jahres 1531 die Ursula KÖLER, Tochter des Matthes KÖLER aus St. Annaberg (Annaberg in Sachsen), geheiratet. Erst etwa 30 Jahre später – wie auf der Homepage bereits erwähnt – tauchen die Namensträger Tautermann (Tauermann, Dautermann u.ä.m.) in den Herrschaftsunterlagen von Komotau (Chomutov) und Crottendorf im Erzgebirge (Sachsen) – allerdings noch vor den ältesten Erwähnungen in Salzburg bzw. in der Rheinpfalz – auf.

Helmuth Tautermann, Wien

 

Bichler bzw. Pichler in Puchberg am Schneeberg – ursprüngliche Familiennamensform Mossbüchler

Aufgrund meiner Recherchen konnte ich feststellen, dass der ursprüngliche Familienname meiner Bichler/Pichler-Vorfahren aus Puchberg am Schneeberg eigentlich MOSSBÜCHLER (u.ä.m.) war. Am 4. Juli 1717 hatte Mathias Mossbüchler, Sohn des Bartholomäus Mossbüchler aus Pfennigbach, die Ursula Kirchner in Puchberg geheiratet. Der am 12. September 1730 geborene Sohn (bzw. direkte Vorfahre von mir), Mathias, scheint im Kirchenbuch noch mit der Namensform  Mossbichler auf. Mathias heiratete am 17. Oktober 1756 bereits als „Matthias Pichler“ die Magdalena Mühlhofer in Puchberg. Die aus dieser Ehe stammenden Kinder im Zeitraum von 1759 bis 1778 erhielten in den Taufbüchern von Puchberg den Familiennamen PICHLER bzw. PÜCHLER. Die ursprüngliche Namensform Mossbüchler (u.ä.m.) ist somit erloschen. Letztendlich haben sich die beiden noch heute in Puchberg vorkommenden Familiennamen PICHLER und BICHLER durchgesetzt.

Helmuth Tautermann

Sohnholz – weitere Namensfunde in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen

Ich habe im Internet weiter recherchiert und folgende Daten zum Familiennamen Sohnholz (u.ä.m.) gefunden:

In Herrnburg bei Lübeck lebte Mitte des 17. Jahrhunderts ein Otto Sohnholz (Quelle: http://www.ahnenlotse.de – Ortsfamilienbuch Herrnburg verfasst von Karl-Heinz Schröder). Otto Sohnholz war drei Mal verheiratet und hatte insgesamt 8 Kinder, von denen die meisten aber in jungen Jahren verstorben sind.

Weiters fand ich einen Jürgen Sohnholtz, der im Jahre 1723 in Nienhagen-Celle, Niedersachsen die Catharina Elisabeth Dörre heiratete (Quelle: http://www.rainer-doerry.de/Ahnenforschung/html/Doerry/p000290.htm – M.A.Spahn und Rainer Doerry).

H. Tautermann

Die Sonnholz-Orgel in der Pfarrkirche Mariabrunn in Wien wird restauriert! Neues Treuhandkonto beim BDA!

Am 28.April 2016 erhielt die Pfarre Mariabrunn die Zustimmung zur Restaurierung seitens des Wirtschaftsrates der Erzdiözese Wien, nachdem bereits 50% der Gesamtkosten als Eigenmittel aufgebracht werden konnten. Die Pfarre bedankt sich für die bisherige Großzügigkeit bei allen Spendern und Gönnern recht herzlich. Ein wahrer Beweis für die starke Gemeinschaft in der Pfarre. Aber auch viele externe Freunde und kulturell Interessierte haben finanziell mitgeholfen.

Es ist geplant, den Restbetrag durch Subvention seitens des Bundesdenkmalamts, mittels weiterer Sammlungen, Benefizveranstaltungen und Ansprechen möglicher  Sponsoren, sowie letztendlich durch Aufnahme eines der Pfarre angebotenen zinsenlosen Darlehens (Laufzeit 7 Jahre, davon 2 Jahre tilgungsfrei) aufzubringen.

Alle Interessierten, an der Erhaltung dieser historisch sehr restaurierungsbedürftigen und einzigartigen Orgel aus dem Jahre 1734, sind somit herzlich eingeladen, auf das beim Bundesdenkmalamt ab Jänner 2017 neu – speziell für das Projekt der Restaurierung der Sonnholz-Orgel – errichtete Treuhandkonto Spenden einzuzahlen.

Die neuen Kontodaten:

Bundesdenkmalamt 1010 Wien

IBAN: AT07 0100 0000 0503 1050

BIC: BUNDATWW

Aktionscode: A 12 (unbedingt angeben, um das konkrete Sonnholz-Orgel-Projekt zu unterstützen!)

 

Hinweis: Ihre Spenden werden vom Bundesdenkmalamt ab 2017 direkt an Ihr Finanzamt gemeldet und somit automatisch in Ihre Veranlagung übernommen und dort berücksichtigt.
Voraussetzungen hiefür sind allerdings folgende: Name des Spenders entsprechend Melderegister, Geburtsdatum und Angabe des Aktionscodes!
Vielen Dank für die bisherige Unterstützung und die Bitte auch in Hinkunft zu helfen!
Die Restaurierung durch den hiemit Beauftragten, die Firma Orgelbau Wolfgang Karner, A 2821 Haderswörth, Niederösterreich, wird etwa 2 Jahre dauern. Ich habe Herrn Karner persönlich als begeisterten Fachmann auf dem Gebiet des barocken Orgelbaues und da speziell hinsichtlich der Werke Sonnholz kennengelernt.
Helmuth Tautermann (Spendenkoordinator zwischen dem BDA und der Pfarre Mariabrunn)
P.S.: o.a. Beitrag wurde per 5.2.2017 angepasst!

 

Neue Erkenntnisse bei meinen Aschauer-Vorfahren

Bislang gestaltete sich die Forschung hinsichtlich der Herkunft meiner Aschauer-Vorfahren gewissermaßen als Totpunkt. Durch die nun bei matricula seit einiger Zeit eingestellten Matriken von Pressbaum und Purkersdorf konnte ich dankenswerterweise neue Erkenntnisse über die ursprüngliche Heimat meiner Aschauer-Familie gewinnen.

Mein Vorfahre, Mathias Aschauer, geb. ca. 1683, war zunächst Inmann in Wolfsgraben (1719) gewesen, anschließend Müllermeister in der Stögmühle in Neulengbach (bis etwa 1728), sowie in der Sandmühle in Neulengbach (bis etwa 1731). Dann übersiedelte er um das Jahr 1732 nach Prinzersdorf an der Pielach und war dort als Bauer, Bäcker und Müllermeister tätig. Der Eintrag im Trauungsbuch der Pfarre Purkersdorf aus dem Jahr 1714 erwähnt nun seine Eltern (meine 8-fachen Urgroßeltern): Thomas Aschauer, Richter (1706) und kaiserlicher Waldamtshüttler in Wolfsgraben und später auch in Breitenbrunn, sowie seine Frau Barbara.

Ob ein Bezug zu den zahlreichen Aschauer-Familien im Waldviertel in der Gegend von Gföhl besteht, ist zunächst unklar. Der Urahne dieser Familien war ja seinerzeit aus dem Salzburgischen kommend im 17. Jahrhundert dort als Waldhüttler (Jaidhof, Gföhleramt) ansässig geworden.

Helmuth Tautermann

2016-02-21

Gottfried Sonnholtz – eigentlich ein Gottfried Holtz?

Im Zuge meiner Forschung im Diözesanarchiv Breslau (Wroclaw) am 9. September 2015 wurde ich mit einer etwas geänderten Situation konfrontiert. Anhand meines Beitrags vom 8. Mai 2014, wo ich meine Recherchenergebnisse vorgelegt hatte, wurde Gottfried Sonnholtz laut Kirchenbuch um das Jahr 1695 in Warmbad bei Hirschberg (Jelenia Gora) in Schlesien (heute Polen) geboren.

Es stellte sich nun allerdings heraus, dass der angebliche Geburtsort „Warmbad“ nicht korrekt ins Trauungsbuch der Pfarre St. Stephan im Jahre 1724 (Hochzeit mit der Witwe Eva Rosina Römer) eingetragen worden war. Der richtige Name des Geburtsorts ist nämlich korrekt Bad Warmbrunn (Cieplice Śląskie-Zdrój). Die Recherche in den im Diözesanarchiv in Breslau (Wroclaw) aufbewahrten Kirchenbüchern von Bad Warmbrunn (Cieplice Śląskie-Zdrój) bzw. der Vorpfarre Hirschberg (Jelenia Gora) gestaltete sich dahingehend zunächst erfolglos, da keinerlei Einträge mit dem Familiennamen Sonnholtz u.ä.m. gefunden werden konnten. Trotz mehrstündiger Durchsicht der entsprechenden Kirchenbücher, unterstützt durch  Kaplan Dr. Marek Stasiowski von der Pfarre Rudolfsheim in Wien, blieb die Suche offensichtlich zunächst ergebnislos. Auffällig war allerdings das mehrmalige Namensvorkommen Holtz im gesuchten Zeitraum. So wurde im August 1693 in Warmbrunn ein Gottfried Holtz, Sohn des Benedictus Holtz und der Rosina, geboren (Taufe am 16.8.1693, Kirchenbuch Bad Warmbrunn, 190a, III/1, pag. 271). So kombinierte ich dahingehend bzw. stellte ich folgende These auf, dass er quasi der „Sohn eines Holtz“ oder, anders ausgedrückt, ein „Sohn Holtz“ gewesen war! Meine Annahme wird durch den Umstand verstärkt, dass im Jahr 1724 bei der Hochzeit die Namensform „Sohnholz“ verwendet worden war. Allerdings veränderte sich dann im Laufe der Jahrzehnte die Schreibweise des Familiennamens auf „Sonnholtz“ u.ä.m.

Aufgrund welcher Umstände sich diese möglicherweise neue Familiennamensform, auf der meine Theorie beruht, ergeben hat, ist vermutlich kaum oder nur äußerst schwierig nachzuvollziehen. Weitere Recherchen, u.a. in den Akten des Herrschaftsarchivs Schaffgotsch bzw. im Staatsarchiv in Wien, sind aber geplant. Vielleicht gelingt es hier endgültig und stichhaltig Klarheit zu finden.

Wien, am 21. September 2015

Dkfm. Helmuth Tautermann