Familiennamen in meiner Datenbank: 3. Teil – (H)

Haas
Habemann
Habersperger
Hable
Hacker
Hadler
Hafner
Hag
Hagelmüller
Hagenbüchl
Hager
Haidinger
Haidler
Haidlinger
Haigner
Hailberger
Haimb
Haindl
Hainzl
Haisnauer
Haiter
Hajny
Hamberger
Hambichler
Hamböck
Hamburger
Hameseder
Hamman
Hammer
Hammerl
Hampichler
Hampigler
Hampl
Handl
Handlsperger
Hanel
Haner
Hann
Hannersdörfer
Hardt
Hartner
Hartberger
Hartmann
Harzer
Hascha
Haschka
Hasenauer
Hasenzagel
Haslinger
Haubner
Hauenschild
Hauer
Haumer
Haunschild
Haupt
Hauser
Hausmann
Haustein
Hayn
Hälbinger
Hälbling
Händlsperger
Hänl
Häsenauer
Häusel
Hecher
Hecht
Hedrich
Heger
Heher
Heichinger
Heidinger
Heidler
Heidles
Heidlinger
Heigele
Heigl
Heindl
Heinfeldt
Heinisch
Heinrich
Heinzelmair
Heisinger
Heiss
Heiß
Helbling
Hellmayr
Hellwein
Helmwein
Hengl
Henkemüllner
Henning
Henter
Hentsch
Herbst
Hermann
Herntler
Hertz
Herzig
Herzog
Hess
Hevier
Heym
Heymann
Heymerl
Heyß
Hiesinger
Hietsch
Hilbinger
Hildebrandt
Hilgers
Hillebrand
Hintenberger
Hinterreithner
Hippmann
Hirlander
Hirman
Hirsch
Hitsch
Hittinger
Hnovkovsky
Hobenbigler
Hoch
Hochenbichler
Hochleuttner
Hochmuth
Hof
Hofbauer
Hofer
Hoffbauer
Hoffmann
Hofmann
Hofstätter
Holl
Hollitzer
Hollstein
Hollthaler
Holtzer
Holzer
Holzermayr
Holzmayr
Holzschuh
Homolka
Hopp
Horak
Hornbacher
Hornung
Hosemann
Hoys
Höbarth
Höcher
Hödl
Höfer
Höfert
Höffinger
Höfinger
Höflinger
Höger
Högn
Hölbling
Hölblinger
Höll
Höllenbrand
Höller
Höllerbrand
Höllerer
Höllmann
Hölzl
Hönl
Höpler
Hörbst
Hörmann
Hörmannseder
Hötzenberger
Huber
Hubmann
Hubnova
Huemer
Hulles
Hullesch
Hutterer
Hübler
Hübner
Hüll
Hütthaler
Hüttinger
Hüttl
Hüttner

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Familiennamen in meiner Datenbank: 2. Teil – (G)

Gabriel
Gamisch
Gartner
Gattinger
Gaudl
Gausterer
Geber
Gebhart
Gehringer
Geringer
Geier
Geyer
Geiger
Geissler
Genger
Georg
Görg
Geppolt
Germ
Gerstenhengst
Gerstgrasser
Gerstl
Giesauf
Giessauf
Gilg
Gintner
Glahser
Glaser
Glanzl
Glener
Glinsler
Glockner
Gmeiner
Gnedt
Godler
Goetl
Goettl
Goldinger
Goldmann
Goll
Gombocz
Gombotz
Goschala
Gottschling
Göbel
Göbl
Göldner
Göltner
Görg
Gößl
Göweil
Grabenweger
Grabner
Graeser
Graff
Graffius
Grasl
Gräsl
Gräßl
Grass
Grassauer
Grasser
Grassinger
Gratzenberg
Gratzenberger
Grätzenberger
Gräzenberger
Gredler
Gregor
Gregshammer
Grienwalt
Griessler
Grigori
Grill
Gring
Grisenti
Gritschenberger
Grob
Grodecki
Grop
Gropp
Groschopf
Grosmann
Gross
Groß
Grossauer
Grömer
Gruber
Grueber
Grubhoffer
Grund
Grunert
Gruss
Gutschlin
Gschies
Gstöttner
Gsur
Guckler
Gugel
Guggenberger
Gunnesch
Guschlbauer
Gut
Guth
Gutscher
Günter
Güntner
Güntschel

Familiennamen in meiner Datenbank: 1. Teil – (A-F)

Nachdem die vor Jahren eingestellte Lister der geforschten Familiennamen zum Teil überholt ist, beginne ich heute mit einer aktuellen Zusammenstellung der wichtigsten in meiner Datenbank gesammelten Namen (Buchstaben A – D).

Achatz
Adam
Aichberger
Aichinger
Albrecht
Amon
Andre
Anker
Arbesser
Artinger
Artner
Aschauer
Auer
Auner
Bachmayer
Baier
Barth
Bärtl
Battenseiler
Bauer
Baumgartner
Beer
Berbalk
Berger
Bergmayer
Bernd
Berndt
Bernhard
Bernt
Pernt
Bernscherer
Berthleff
Bertl
Bichler
Pichler
Biebel
Biebl
Biernecker
Birnecker
Binder
Birambel
Bittner
Blabensteiner
Blauensteiner
Blath
Bloßl
Blumberg
Bock
Böck
Bogner
Böhm
Braidtseer
Brand
Brandhuber
Brandmair
Brandsch
Brandstetter
Bräuer
Braun
Brauner
Breier
Breiner
Bruckner
Brunner
Buchinger
Buchta
Bugner
Burger
Bürger

Cammerscheid
Carthmann
Caspar
Caspari
Cecho
Copinicz
Cramer
Crammer
Czech
Czecho
Czeschick
Damisch
Dauermann
Daum
Dautermann
Dauth
Dämminger
Dersch
Detter
Diendorffer
Diwald
Dobler
Doblinger
Donner
Doppler
Dopplinger
Dörfler
Dörr
Drakslar
Draxler
Drethan
Drotleff
Drössler
Dröszler
Dumfahrt
Dusel
Dusl
Tusel
Tusl
Dußl
Düchler
Dünhobl

Eber
Eberhard
Eberl
Ebert
Ecker
Eckhenfellner
Eder
Edlinger
Egerland
Egger
Egginger
Ehm
Eibl
Eiböck
Eichberger
Eidelböß
Einzinger
Eisenmagen
Eitler
Elescher
Els
Emer
Endemann
Enders
Engelbrecht
Engelhofer
Englhofer
Engelmann
Engelberger
Englbrecht
Enzmann
Eppert
Eppinger
Erhart
Erndl
Ernst
Esch
Eschenhuber
Esl
Essel
Essl
Eßl
Eßel
Everth
Everth
Ewerth
Exinger
Eybeck
Eyböck
Eysenbaur
Fabini
Fahsold
Fassold
Falbeck
Faltermayr
Fasching
Faschingbauer
Fasl
Fassl
Faßl
Fechter
Fedisch
Födisch
Fegerl
Fehlner
Fellner
Fehringer
Feirer
Felber
Fölber
Fellhofer
Ferber
Feurer
Fiby
Fichtinger
Ficker
Fidler
Fiedler
Fiegl
Figl
Figel
Fihrlinger
Filbeter
Filpetter
Finger
Fink
First
Fürst
Fischer
Flamek
Flameck
Flamickh
Flaming
Fläschl
Fläschle
Fleischer
Fleischmann
Flessl
Flosmann
Fogelhuber
Folberth
Fornix
Forstner
Fraidl
Frank
Frantal
Franz
Franzl
Fraunberger
Fraunschmidt
Frees
Freidl
Freintaller
Freundsberger
Frey
Freyberger
Freyer
Frick
Fridel
Fridl
Friedl
Fritsch
Friz
Fronius
Frühmann
Frühwirth
Fuchs
Fuhrmann
Fux
Fügl
Füllpetter
Fürmtratt
Fürnkranz
Fürst

Nachfahrenliste von Leopold GEYER, Offenhausen

1. Generation:

Leopoldt GEYER war von Beruf Wirt und Fleischhacker am Mooß, Pfarre Offenhausen, O.Ö. Er war mit Maria Clara N.N. verehelicht. Das Ehepaar hatte u.a. den Sohn:

2. Generation:

Joannes Georg GEY(E)R. Dieser wurde am 22. April 1699 in Mooß geboren. Er war von Beruf Fleischhacker in Mooß und heiratete am 11. Februar 1721 in Offenhausen die Maria Magdalena AICHHORN, Tochter des Michael A. und der Maria Magdalena N.N. Aus der Ehe ging u.a. der nachstehende Sohn hervor:

3. Generation:

Joseph GEYER wurde am 16. Februar 1736 in Mooß geboren. Er war von Beruf Fleischhacker in Offenhausen. Er heiratete um das Jahr 1764 die Maria Anna N.N. Aus der Ehe ging u.a. der nachstehende Sohn hervor:

4. Generation:

Laurentius/Lorenz GEYER wurde am 1. August 1769 in Offenhausen geboren. Er war bürgerlicher Krämer in Offenhausen 65 von Beruf. Er heiratete am 16. Juli 1793 in Offenhausen die bürgerliche Krämerin Magdalena verwitwete HINTERLEITNER. Aus der Ehe ging u.a. der nachstehende Sohn hervor:

5. Generation:

Leopold GEYER wurde am 12. November 1796 in Offenhausen 65 geboren. Er heiratete am 8. August 1825 in Offenhausen die Maria BAMINGER. Er war von Beruf bürgerlicher Krämer. Leopold starb am 15. Jänner 1879 in Linz an der Donau, Franz-Josefplatz 32. Aus der Ehe ging u.a. der nachstehende Sohn hervor:

6. Generation:

Mathias GEYER wurde am 1. Dezember 1826 in Offenhausen 65 geboren. Er heiratete um das Jahr 1856 die Juliana HARTWAGNER aus Hartwang, Pfarre Diersbach, O.Ö. Mathias starb am 27. Juni 1881 in Linz an der Donau, Franz-Josefplatz 32. Aus der Ehe gingen 10 Kinder hervor (5 Söhne und 5 Töchter), die in Offenhausen 65 geboren wurden:

7. Generation:

  • Maria GEYER (geb. 30. Oktober 1856)
  • Leopold GEYER (geb. 23. September 1857, gestorben 4. September 1927; Gesellschafter der Firma M. Geyer & Söhne, Linz, und Mitbegründer und Gesellschafter der Firma Geyer & Co., Leiben)
  • Rudolf GEYER (geb. 14. November 1859, gestorben 12. August 1934 in Linz; Kommerzialrat, Gesellschafter der Firma M. Geyer & Söhne, Linz, und Gesellschafter der Firma Geyer & Co., Leiben)
  • Heinrich GEYER (geb. 13. November 1860, gestorben 3. November 1934 in Linz; Kommerzialrat, Mitbegründer und Seniorschef der Schafwollspinnerei und Wollwarenfabrik Geyer & Co., Leiben, sowie Mitchef der Firma M. Geyer & Söhne in Linz, Großindustrieller und Großkaufmann)
  • Carolus GEYER (geb. 7. Jänner 1862, gestorben 17. Mai 1916 in Wien; Gesellschafter der Firma Geyer & Co., Leiben und der Firma M. Geyer & Söhne, Linz)
  • Ludovicus GEYER (geb. 22. Mai 1863, gestorben 16. März 1864 in Offenhausen 70)
  • Rosa GEYER (geb. 4. Juni 1866)
  • Mathilde GEYER, verehelichte RUCKENSTEINER (geb. 20. April 1868)
  • Juliana GEYER (11. Februar 1872)
  • Leopoldine GEYER, verehelichte KELB (geb. um 1874)

 

Die Firma Geyer & Co. – ein seinerzeit wichtiger Arbeitgeber in Leiben

Für mich, der ich im Jahr 1945 in Ruprechtshofen, Bez. Melk, als Sohn des seinerzeitigen Bankbeamten Josef Tautermann und der Gertrude Auner geboren wurde, spielt der Ort Leiben und die Firma Geyer & Co. eine wesentliche Rolle in meinem Leben. Im Jahr 1947 übersiedelten meine Eltern nach Leiben, bedingt dadurch, dass mein Vater eine Anstellung als Buchhalter bei der Kammgarnspinnerei Geyer & Co. erhalten hatte. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1978 war mein Vater dort beschäftigt, zuletzt als Leiter des Finanz- und Rechnungswesens mit Einzelprokura. Ich habe daher beschlossen, mich ein wenig mit der Firmengeschichte und der Geschichte der Gründerfamilie zu beschäftigen.

Wie der Wiener Zeitung vom 21. April 1891 entnommen werden kann, wurde das, am 1. Juli 1890 zwischen den Brüdern Leopold Geyer in Linz, und Rudolf, Heinrich und Carl Geyer, in Leiben gegründete Unternehmen, am 15. April 1891 im Handelsregister Krems unter dem Firmennamen „Leibener Schafwoll-Spinnerei Geyer & Comp.“ eingetragen. Das Firmengelände war bereits im Jahr 1888 von der Firma M. Geyer & Söhne in Linz von der ehemals Teppiche erzeugenden Firma erworben worden. Vor diesem Betrieb diente es einer Papierfabrik, die 1792 von Josef Weber – Edler von Fürnberg, dem Errichter des naheliegenden Schlosses Luberegg, gegründet wurde.

Die vier oben erwähnten Brüder entstammten der kinderreichen Familie des Mathias Geyer und seiner Frau Juliana, geborene Hartwagner. Aus der 25 Jahre dauernden Ehe gingen zwischen 1856 und 1872 fünf Söhne (neben den oben erwähnten Söhnen, noch der im Alter von 1 Jahr verstorbene Sohn Ludovicus Geyer) und fünf Töchter (Maria, Rosa, Mathilde, Juliana und Leopoldine Geyer) hervor. Mathias Geyer war der Sohn von Leopold Geyer (1796-1879), Kaufmann und Hausbesitzer in Linz, Franz Josefplatz 32, gewesen.

Mathias Geyer (1857-1881) war seinerzeit Kaufmann in Offenhausen Hausnummer 65, im Bezirk Wels-Land, und anschließend in Linz, Franz Josefplatz 32. Aus einem Artikel des Linzer Volksblatts vom 1. August 1874 geht hervor, dass er die Haupt-Agentschaft der k.k. pr. Azienda Assicuratrice Triest für Linz und Umgebung erhalten hat. Zu diesem Zeitpunkt war Mathias Geyer übrigens Chef der Firma J. J. Grubmiller. Letztere Firma wurde am 4. Februar 1875 im Handelsregister gelöscht und die Firma Mathias Geyer, Gemischtwarenhandlung in Linz, neu eingetragen. Im Linzer Volksblatt vom 29. Juni 1881 ist übrigens ein interessanter Artikel nach seinem Ableben erschienen, in dem auf seinen Weitblick hingewiesen wurde, da er 14 Tage vor seinem plötzlichen und unerwarteten Tod einen Ehevertrag aufgesetzt hatte, der die Rechtsverhältnisse zwischen seiner Witwe und den Kindern vorbildlich regelte.

Nach dem Tod von Mathias Geyer erfolgte am 30. März 1883 im Handelsregister die Löschung des alten und der Eintrag des neuen Firmennamens M. Geyer. Firmeninhaberin war zunächst die Witwe Julie Geyer. Etwa im Jahre 1885 wurde die Firma auf den Namen M. Geyer & Söhne umbenannt. Bei diesem Unternehmen waren dann – so wie später in Leiben – die 4 Söhne Gesellschafter und führten das Unternehmen weiter. Wie dem Linzer Volksblatt vom 9. Februar 1892 z.B. entnommen werden kann, wurde 1892 das Gewerbe Posamentier-, Band-, Weißwaren- und Wirkwarenverschleiß der Firma im Linz, Franz Josefplatz 32, zurückgelegt. In einem Inserat aus dem Jahre 1914 wird auf die Produktpalette am selben Standort hingewiesen, wie z.B. Kinderwägen und Galoschen.

Mathias Geyer‘s Sohn, Heinrich Geyer (1860-1934), blieb unverheiratet und adoptierte den Sohn seiner Schwester Mathilde Geyer, verehelichte Ruckensteiner, u.z. Dipl.Ing. Richard Ruckensteiner-Geyer. Der andere Sohn von Mathias Geyer, Leopold Geyer (1857-1827), blieb ebenfalls ehelos und entschloß sich, den Sohn seiner Schwester Leopoldine, verehelichte Kelb, u.z. Dkfm. Hermann Kelb-Geyer, zu adoptieren.

Nach dem Tod der Brüder Heinrich und Leopold Geyer wurden die beiden Adoptierten (und Cousins 1. Grades) später ebenfalls Gesellschafter der Firma Geyer & Co. in Leiben.

Aus der Ehe von Dipl.Ing. Richard Ruckensteiner-Geyer (+ 1978) mit Lena Ganner gingen die beiden Söhne, Ing. Hannes Ruckensteiner-Geyer und Dkfm. Dr. Christian Ruckensteiner-Geyer, hervor.

Dkfm. Hermann Kelb-Geyer (1900-1971) ehelichte im Jahr 1945 in Leiben, Pfarre Ebersdorf, die Olga Hässler, geborene Huth (+ 1974)- den älteren Einwohnern von Leiben noch als „Tante Olly“ bekannt. Herta Hässler, die Tochter von Olga Kelb-Geyer, starb 1950 im Alter von 28 Jahren knapp vor Beendigung Ihres Medizinstudiums.

Das Unternehmen wurde nach dem Tod der Seniorengesellschafter von den beiden Söhnen des Dipl.Ing. Richard Ruckensteiner-Geyer und deren Angehörigen weitergeführt.

Um das Jahr 1993 stellte das Unternehmen seinen Betrieb ein. Es kann aber eindeutig festgestellt werden, dass das Unternehmen im Laufe seiner mehr als 100-jährigen Geschichte ein wichtiger Arbeitgeber für die Bewohner von Leiben und Umgebung gewesen war. Hiefür sei den Generationen der Familie Geyer gedankt.

Dkfm. Helmuth Tautermann

Die restaurierte Sonnholz-Orgel der Pfarre Mariabrunn wurde feierlich neu geweiht

Am 24. November 2018 wurde die restaurierte barocke Sonnholz-Orgel aus dem Jahre 1734 im Rahmen eines festlichen Hochamtes von Weihbischof Franz Scharl neu geweiht. Zahlreiche Ehrengäste (u.a.aus dem Hause Habsburg, aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft) konnten vom Pfarrmoderator Mag. Marcelo Sahulga begrüßt werden. In der Kirche hatten sich etwa 250 Besucher eingefunden. Die neuen Klänge wurden nach den Jahren der Stille mit großer Freude und Begeisterung aufgenommen. An der Orgel spielten der Domorganist Mag. Konstantin Reymaier, sowie DI Elisabeth Ehrlich als Vertreterin der Organisten der Pfarre Mariabrunn.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Sahulga bei den versammelten Gläubigen für die großartige Unterstützung des Projektes und bei den Mitarbeitern, die diese Feier vorbereitet hatten. Sein Dank galt auch Weihbischof Scharl, den Mit-Zelebranten, den Organisten, dem Kantor, sowie Frau Rita Becker für das gesungene „Ave Maria° (L. Cherubini). Im Anschluß erläuterte noch Orgelbaumeister Wolfgang Karner Vorgeschichte, Ablauf und Ergebnis der von ihm durchgeführten Restaurierung der Sonnholz-Orgel.

Die Festschrift, die anläßlich dieses Ereignisses aufgelegt wurde, wurde sehr positiv aufgenommen. Die Besucher hatten auch Gelegenheit, die restaurierte Orgel zu besichtigen.

Im Anschluß an den Gottesdienst fand in den Räumlichkeiten der Pfarre eine Agape statt. Hier sei ein herzliches Dankeschön allen Pfarrangehörigen und Freunden gesagt, die Speisen und Getränke unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatten. Danke auch allen Mitarbeitern, die zum großartigen Erfolg dieses Festes beigetragen haben.

Interessante Gespräche ergaben sich mit den eingeladenen Ehrengästen. Hiebei möchte ich auch meinen Freund Univ. Prof. Roland Girtler erwähnen, der von unseren Pfarrangehörigen sehr freundlich aufgenommen wurde und sich mit einer Reihe von humorvollen und launigen Gesprächsthemen revanchierte.

Ich möchte mich als Mitglied des Pfarrgemeinde- und Vermögensverwaltungsrats sehr herzlich bedanken – beim Bundesdenkmalamt, sowie bei den vielen Wohltätern, die ihre Geldspenden, ihre Zeit und Kraft im Rahmen von diversen Benefizaktivitäten für die Restaurierung des historisch bedeutsamen und wunderbaren Orgelinstruments zur Verfügung gestellt haben.

Liebe Sonnholz-Orgel – Ad multos annos!!!

Dkfm. Helmuth Tautermann

Genealogie von Gottfried Sonnholz

1. Generation:

1 GOTTFRID SOHNHOLZ-1. Er wurde etwa 1695 in Warmbad (Bad Warmbrunn) bei Hirschberg in Schlesien geboren. Er verstarb 03 Sep 1781 in Wien – Schickisches Haus Nr. 525 am Hohen Markt. Beruf: Bürger (1725), Orgel- und Instrumentenbauer. Wohnsitz: Wien-Wieden, Untere Alleegasse 9.

EVA ROSINA PREYSINGER war die Tochter von Georg Preisinger und Balburga N.N.. Sie wurde etwa 1688 geboren. Sie verstarb 08 Nov 1753 in Pfeifferisches Haus untere Tuchlaub (lt. Wiener Zeitung v. 10. Nov. 1753).

GOTTFRID SOHNHOLZ UND EVA ROSINA PREYSINGER. Sie haben 01 Nov 1724 in St. Stephan geheiratet (Tom. 44, pag. 557). Sie hatten 5 Kinder.

1.1 JOANNES GODEFRIDUS FRANCISCUS DE PAULA SONNHOLZ. Er wurde 09 Mai 1726 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 63, pag. 364) geboren. Er hat Regina von Pirker\von Bürger geheiratet. Sie haben 12 Jul 1768 in St. Stephan geheiratet (Tom. 64, pag. 186). Er verstarb 24 Mai 1795 in Auf der Wieden 4 (lt. Wiener Zeitung vom 3.6.1795). Beruf: Witwer (1768), Centurio (1769), k.k. Hauptmann. Wohnsitz: Wien-Rossau 96 (1791).

1.2 MARIA ANNA JOANNA SONHOLZ. Sie wurde 24 Jun 1727 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 64, pag. 235) geboren. Sie hat Joseph Anton Visconti geheiratet. Sie haben 26 Nov 1752 in St. Stephan geheiratet (Tom. 56, pag. 112v). Sie verstarb 01 Nov 1803 in Wien, Judengassl Nr. 533 (lt. Wr. Zeitung v. 5.11.1803).

1.3 JOSEPHUS FRANCISCUS MICHAEL SONNHOLZ. Er wurde 29 Sep 1728 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 65, pag. 133) geboren.

1.4 MARIA MAGDALENA BARBARA SONNHOLZ. Sie wurde 02 Dez 1731 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 66, pag. 359) geboren.

1.5 JOHANN CARL SONHOLZ. Er wurde etwa 1733 in Wien geboren. Er hat Maria Theresia de Eberl geheiratet. Sie haben 24 Mai 1754 in St. Stephan geheiratet (Tom. 56, pag. 283). Beruf: Oberleutnant von dem Harschischen Regiment (1754).

2. Generation:

1.1 JOANNES GODEFRIDUS FRANCISCUS DE PAULA SONNHOLZ-2 (Gottfrid Sohnholz-1). Er wurde 09 Mai 1726 in Wien – Pfarre St. Stephan (Tom. 63, pag. 364) geboren. Er verstarb 24 Mai 1795 in Auf der Wieden 4 (lt. Wiener Zeitung vom 3.6.1795). Beruf: Witwer (1768), Centurio (1769), k.k. Hauptmann. Wohnsitz: Wien-Rossau 96 (1791).

REGINA VON PIRKER\VON BÜRGER war die Tochter von Franz Pirker und Josepha N.N.. Sie wurde etwa 1748 geboren. Sie verstarb 23 Jul 1793 in Auf der Wieden 4 (lt. Wiener Zeitung v. 31. Juli 1793).

JOANNES GODEFRIDUS FRANCISCUS DE PAULA SONNHOLZ UND REGINA VON PIRKER\VON BÜRGER. Sie haben 12 Jul 1768 in St. Stephan geheiratet (Tom. 64, pag. 186). Sie hatten 5 Kinder.

3. Generation:

1.1.1 GODEFRIDUS SONHOLZ. Er wurde 22 Apr 1769 in Bruck an der Leitha geboren (Tom. 8, fol 18). Er verstarb 17 Dez 1829 in Preßburg, St. Martin, Tom. 1819-1829, pag. 752/899. Beruf: Oberleutnant beim IR Harsch (1812).

1.1.2 MARIA THERESIA MAGDALENA VON SONNHOLTZ. Sie wurde 17 Jul 1773 in Aumühl 1 geboren (Pf. Heiligeneich, Tom. III, pag. 248).

1.1.3 ANNA MARIA CRESCENTIA VON SONNENHOLZ. Sie wurde 16 Jun 1775 in Aumühl 1 geboren (Pf. Heiligeneich, Tom. III, pag. 268). Sie hat Friedrich Jung geheiratet. Sie haben 02 Nov 1794 in St. Karl Borromäus geheiratet (Tom. 3, fol. 22). Sie verstarb 28 Nov 1839 in Hietzing (lt. Wr. Zeitung v. 11.12.1839). Beruf: bürgerl. Zuckerbäckerin in Leopoldstadt 320.

1.1.4 JOHANN BAPTIST FRANC DE PAULA ANDREAS VON SONNENHOLZ. Er wurde 02 Jan 1778 in Aumühl 1 geboren (Pf. Heiligeneich, Tom. III, pag. 287).

1.1.5 IGNAZ SONNHOLZ. Er wurde geboren etwa 1783. Er verstarb 29 Mai 1791 in Wien-Rossau 96 (lt. Wiener Zeitung v. 4. Juni 1791).